Kurzbeschreibung der Pilotaktion
Im Rahmen einer studentischen Exkursion zur bauma 2025 in München, der weltweit größten Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wurden Studierende gemeinsam mit ihren Professoren auf die Messe entsandt. Ziel der Exkursion war es, aktuelle technologische Entwicklungen sowie innovative Maschinen und Verfahren der Bauwirtschaft zu identifizieren und hinsichtlich ihres Potenzials für die zukünftige Bauausführung zu bewerten. Ergänzend fand ein projektspezifisches Austauschtreffen der verantwortlichen Professoren und Projektverantwortlichen statt, um Beobachtungen, Einschätzungen und mögliche Anknüpfungspunkte für das Forschungsprojekt zu diskutieren.
Zielsetzung & erwarteter Erkenntnisgewinn
Die Pilotaktion verfolgte das Ziel, Studierende frühzeitig und praxisnah an aktuelle Innovationen der Bauwirtschaft heranzuführen und ihre Fähigkeit zur kritischen Bewertung neuer Technologien zu stärken. Gleichzeitig sollten relevante technologische Trends identifiziert werden, die perspektivisch zu einer Effizienzsteigerung, Automatisierung oder Digitalisierung von Bauprozessen beitragen können.nDarüber hinaus sollte der Besuch der Messe dazu dienen:nEinblicke in aktuelle Entwicklungen des internationalen Baumaschinenmarktes zu gewinnen.nPotenzielle Technologien für den Einsatz in Forschung, Lehre und Baupraxis zu identifizieren.nDen Austausch zwischen Hochschule, Forschung und Industrie zu stärken.nImpulse für zukünftige Pilotanwendungen und Forschungsaktivitäten im Projektumfeld zu generieren.
Eingesetzte Technologien / Materialien
Digitalisierte und vernetzte BaumaschinennAutomatisierungs- und AssistenzsystemenRobotik- und autonome BaustellentechnologiennSensorik und DatenmanagementlösungennDigitale Planungs- und SteuerungssystemenNachhaltige und emissionsarme AntriebstechnologiennInnovative Baugeräte und Maschinenkonzepte
Format und didaktisches Setting
Die Pilotaktion wurde als praxisorientierte Messeexkursion mit forschendem Lernansatz durchgeführt. Die Studierenden erhielten den Auftrag, gezielt nach innovativen Maschinen, Technologien und Lösungsansätzen zu suchen, die das Potenzial besitzen, zukünftige Bauprozesse grundlegend zu verändern. Die gewonnenen Eindrücke wurden vor Ort dokumentiert und im Austausch mit den begleitenden Professoren reflektiert.nErgänzend bot ein internes Projekttreffen der verantwortlichen Professoren und Projektleitenden die Möglichkeit, Beobachtungen zusammenzuführen, Forschungsbezüge herzustellen und relevante Entwicklungen hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Projekt WALZ 4.0 einzuordnen.
Kooperation Handwerk-Hochschule
Die Exkursion stellte eine wichtige Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Ausbildung, angewandter Forschung und den Anforderungen der Baupraxis dar. Durch den direkten Kontakt mit Herstellern, Technologieanbietern und Branchenvertretern konnten die Studierenden aktuelle Praxisentwicklungen kennenlernen und mit wissenschaftlichen Fragestellungen verknüpfen. Die Professoren begleiteten diesen Prozess fachlich und unterstützten die Einordnung der beobachteten Innovationen in bestehende Forschungs- und Anwendungszusammenhänge.
Ergebnisse, Learnings & Verstetigung
Die Messeexkursion ermöglichte einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand technologischer Innovationen in der Bauwirtschaft. Besonders deutlich wurde die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung, Automatisierung und datenbasierten Prozessen für die zukünftige Gestaltung von Baustellen.nZu den wesentlichen Erkenntnissen zählten:nDie steigende Integration digitaler Assistenz- und Steuerungssysteme in Baumaschinen.nDie zunehmende Entwicklung teilautonomer und autonomer Arbeitsmaschinen.nDie wachsende Bedeutung nachhaltiger und emissionsarmer Antriebskonzepte.nDie stärkere Vernetzung von Maschinen, Baustellenmanagement und digitalen Planungswerkzeugen.nNeue Potenziale zur Verbesserung von Produktivität, Arbeitssicherheit und Ressourceneffizienz.nDarüber hinaus zeigte sich, dass Exkursionen zu internationalen Fachmessen einen besonders geeigneten Rahmen bieten, um Studierende frühzeitig für technologische Innovationen zu sensibilisieren und aktuelle Entwicklungen unmittelbar erlebbar zu machen.nDie während der Exkursion gewonnenen Erkenntnisse können als Grundlage für weitere Lehrveranstaltungen, Forschungsaktivitäten und zukünftige Pilotmaßnahmen im Projekt WALZ 4.0 dienen. Gleichzeitig hat sich das begleitende Austauschtreffen der Projektverantwortlichen als wertvolles Format erwiesen, um Beobachtungen zu bündeln, Potenziale zu bewerten und Anschlussaktivitäten abzuleiten.