Mikrosymposium – Nachhaltigkeit im Straßenbau

Ort OTH Regensburg Zeitraum 08.06.2026 – 08.06.2026 Organisation OTH Regensburg Teilnehmende 19 Status Abgeschlossen
Mikrosymposium – Nachhaltigkeit im Straßenbau

Kurzbeschreibung der Pilotaktion

Im Rahmen der Pilotaktion PA4.OTH05 „Mikrosymposium – Nachhaltigkeit im Straßenbau“ wurden Studierende der OTH Regensburg praxisnah an Fragestellungen zu Nachhaltigkeit und neuen Technologien im Straßen- und Pflasterbau herangeführt. Die Pilotaktion knüpfte an das Lehrangebot „Nachhaltiges Bauen“ im Bauingenieurstudium der OTH Regensburg an.nNach einer Einführung in WALZ 4.0 und den Pflasterbau wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt und durchliefen verschiedene Stationen im Rotationsprinzip. Diese umfassten einen Nachhaltigkeitsteil mit interaktiver Mentimeter-Abfrage, die Pflaster-Box mit KI-Anwendungen sowie die praktische Erprobung von Exoskeletten. Abschließend wurden die Erfahrungen und Einschätzungen mittels Fragebogen erfasst.

Zielsetzung & erwarteter Erkenntnisgewinn

Aufbauend auf dem Lehrangebot „Nachhaltiges Bauen“ wurde die Pilotaktion als seminarisches Format zunächst für Studierende konzipiert. Ziel ist es, die Teilnehmenden in mehreren Einheiten dazu anzuregen, sich selbstständig und kritisch mit der Beurteilung von Nachhaltigkeit im Bauwesen auseinanderzusetzen.nAm Beispiel des Straßen- und Pflasterbaus wurden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit miteinander verknüpft. Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, unter welchen Rahmenbedingungen Pflaster gegenüber Asphalt oder Beton Nachhaltigkeitspotenziale aufweist. Dabei wurde bewusst keine pauschale Bewertung vorgenommen, sondern eine kontextabhängige Betrachtung verfolgt.nDarüber hinaus sollte untersucht werden, welchen Beitrag neue Technologien wie KI und Exoskelette zu effizienteren, ressourcenschonenderen und ergonomischeren Arbeitsprozessen leisten können.

Eingesetzte Technologien / Materialien

Pflaster-Box als praxisnahe Demonstrations- und Erprobungsumgebung,nKI-Anwendungen und interaktive KI-Abfragen,nExoskelette zur körperlichen Unterstützung,nMentimeter zur interaktiven Erfassung und Diskussion von Einschätzungen zur Nachhaltigkeit,nein standardisierter Fragebogen zur abschließenden Evaluation.nInhaltlich wurden insbesondere Ressourcenschonung, CO₂-Reduktion, Recycling, Lebensdauer und der Einsatz neuer Technologien als Aspekte eines nachhaltigeren Straßenbaus behandelt.

Format und didaktisches Setting

Die Pilotaktion wurde mit rund 20 Studierenden der OTH Regensburg als seminarisches und interaktives Lehrformat durchgeführt. Nach einem gemeinsamen fachlichen Einstieg wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt und durchliefen die verschiedenen Stationen im Rotationsprinzip. Das vorgesehene Gesamtkonzept kombinierte Einführung, Workshop und Diskussion sowie abschließendes Feedback und Evaluation.nDie Studierenden konnten die eingesetzten Technologien praktisch erproben und deren Potenziale und Grenzen diskutieren. Im Nachhaltigkeitsteil wurden sie über eine Mentimeter-Abfrage aktiv in die Bewertung einbezogen. Ausgangspunkt war unter anderem die Frage: „Warum könnte Pflastern (nicht) nachhaltiger sein als Asphalt oder Beton? Damit verband das Format fachlichen Input mit eigenständiger Auseinandersetzung, praktischer Erprobung und gemeinsamer Reflexion.

Kooperation Handwerk-Hochschule

Der Schwerpunkt dieser Pilotaktion lag zunächst auf der hochschulinternen Erprobung mit Studierenden des Bauingenieurwesens der OTH Regensburg. Dabei wurden Fragestellungen aus dem traditionellen Straßen- und Pflasterbau mit Digitalisierung, neuen Technologien und Nachhaltigkeit verknüpft.nDie Pilotaktion greift damit den Ansatz von WALZ 4.0 auf, traditionelles und experimentelles Handwerk mit Digitalisierung und Hochschulbildung zu verbinden. Das erprobte Format bietet perspektivisch eine Grundlage für eine Übertragung auf weitere Zielgruppen und den Austausch zwischen Hochschule und handwerklicher Praxis.

Ergebnisse, Learnings & Verstetigung

Ergebniserfassung in Form von Ausarbeitungen, Audios, Fotos, Feedbackgesprächen oder - FragebögennnHerausforderungen & Lösungen:nEin Umfeld zu schaffen in dem ein offener Austausch möglich ist. Meinungen zu akzeptieren und zusammen lösungsorientiert/pragmatisch zu denken.

Hier entstehen neue Lernwege für eine Baukultur, die nachhaltig, digital und menschlich zugleich ist. 

Du willst bauen, lernen, forschen oder weiterdenken? Dann bist du hier richtig. 

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